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Im Kloster der
Benediktinerinnen befindet sich die Gruft der Prinzessin Sancha, eine
der besterhaltendsten Grabstätten auf der Iberischen Halbinsel,
ebenfalls aus der Hochromanik.Von Jaca aus verläuft der Weg nach Santa Cilia de Jaca und über
Berdún,
Sigues und Escó nach Tiermas. Hinter dieser Ortschaft beginnt der zu Navarra gehörende Teil des
Weges. Kurz hinter
Yesa befindet sich das Benediktinerkloster Leire, in gegenüberliegender
Richtung das Schloss Javier, Wiege des Schutzpatrons von Navarra, des
Heiligen Francisco Javier, und während
der “Javieradas” ebenfalls Ziel der Pilger.
In Yesa teilt sich der Weg in zwei
Routen. Die erste führt nach Liédena,
die zweite geleitet den Pilger nach Sangüesa, einer als Straßendorf
gegründeten Ortschaft, in der die Besucher die romanische Kirche Santa
María besuchen können. Besonders auffallend ist die Fassade dieses
Bauwerks und die dreifache Apsis sowie der herrliche gotische Kirchturm
mit achteckigem Grundriss. Zu einem Besuch laden ebenfalls die romanisch-gotische
Kirche Santiago, die gotische
El Salvador Kirche, sowie die Konvente von San Francisco de Asís und
Nuestra Señora del Carmen. Auch die bürgerliche Architektur Sangüesas
sollte nicht vergessen werden, so z.B. der Palast Príncipe de Viana,
das Rathaus im Renaissancestil und die Paläste der Grafen Guendulaín
und der Herzöge von Granada de Ega.
Nach dem Besuch von Sangüesa führt die Route über Rocaforte zurück auf
den Hauptweg, der aus Liédana kommt, wo man römische Ruinen
besichtigen kann. Weiter geht es auf dem Jakobsweg Navarras durch die
Schlucht von Lumbier und die Ortschaften La Venta de Judas, Nardues,
Aldunata, Izco, Abinzano, Idocín, Salinas de Ibargoiti –mit seiner
herrlichen freistehenden gotischen Kirche-, Monreal –mit den Ruinen
seiner ehemaligen Burg-, Yarnoz – wo sich ein zinnenbesetzter Turm
erhebt-, Otano –mit seiner mittelalterlichen Brücke-, Ezperun,
Guerendiain und Tiebas. Hier kann der Pilger die Ruinen der Burg und die
gotische Kirche besichtigen und den Blick auf die Ebene von Pamplona
genießen.
Von hier aus verläuft der Weg über Venta de Campañas und Enériz nach
Eunate. Hier befindet sich Santa María de Eunate, eine Grabstätte oder
“Leuchtturmkirche” mit Hospiz. Auffallend sind hier besonders die
freistehenden Bögen des Vorhofs. Von Eunate geht es weiter nach Obanos
und Puente la Reina, wo sich diese Route mit dem aus Roncesvalles
kommenden Pilgerweg vereint. Von hier ab folgt auch der aus Somport
kommende Pilger der Route aus Roncesvalles.
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